Schöne Literatur

Ganz frisch aus der Werkstatt des Satrikers: Mitteldeutschland wird von einer maoistischen Parteidiktatur beherrscht. Die Heldin und ihr Freund sind bereits untergetaucht und sehen nun im Fernsehen einen Bericht über ihre ehemaligen Kollegen.

Der Gesichtserker-Kerker

Die drei reifen Fräuleins und Herr Ozelot saßen am Konferenztisch im Chefzimmer und berichteten von ihrer neuen Produktidee: Nur-Nasen-Masken waren der letzte Schrei, denn die Partei hatte erkannt, dass unter Masken auch despektierliche Äußerungen getan wurden. Und die Gesichtserkennung konnte gar nicht erkennen, wer letztlich für die Äußerung verantwortlich war.

Nur-Nasen-Masken waren da ein Ausweg, den Masken-Trägern konnte einfach befohlen werden, den Mund geschlossen zu halten. Mit der Befestigung der neuen Masken im Gesicht gab es allerdings Probleme, auch die mangelnde „Tragetreue unserer Menschen“ machte der Partei Sorgen. Wenn sie sich unbeobachtet glaubten, nahmen „unsere Menschen“ die Masken einfach wieder ab. Das durfte nicht sein! Findige Tüftler hatten bereits einen Spezialkleber entwickelt, mit dem man die neuen Masken im Gesicht ihrer Träger festkleben konnte. Doch erste Testpersonen zeigten ganz volksfremde Neigungen zu Entzündungen und Allergien um die Nasen herum.

Nun stellte dieses junge, aufstrebende Kollektiv vom Kotgraben seine bahnbrechende Innovation vor: den Gesichtserker-Kerker. Fräulein Püppi demonstrierte die Trageweise ihres eisernen Keuschheitsgürtels für die Nase. Ein Blech mit einer Öffnung für die Nase wurde von angeschweißten Blechstreifen gehalten, die sich rund um den Kopf zogen. Die Clownsnasen-artige Maske wurde in das vordere Blech eingeklebt, eine flauschige Textilschicht unter dem Blech sorgte für optimalen Tragekomfort. Die Reporterin war begeistert. Eine Animation in Neonfarben mit Glühbirnen und Blitzen schloss den Beitrag ab.

 


Rezensionen  

Was der treue Untertan während seines langen Stubenarrests so liest:

Unsichtbare Zügel - zweite Anprobe

Opa Münch bekommt eine Lungenentzündung: Husten, Fieber und Stechen in der Brust hat er schon. Schweißausbrüche und Schwächeanfälle kommen hinzu. Heinrich Münch ist 85 Jahre alt und er wird es wohl nicht mehr lange machen. Er wartet darauf, dass seine Enkelin Hannelore mit dem Linienbus aus der Kreisstadt kommt. Doch Hannelore ist über Ungarn in den Westen abgehauen, gleich nach der Abiturfeier: vorigen Freitag hat sie noch im Kreiskulturhaus gelacht, getanzt, geknutscht, jetzt ist sie schon in Friedland. Die Kumpels und Kumpelinen waren sehr in Ordnung, auch die Erweiterte Oberschule war an sich nicht schlecht. Nur ein Berufsleben in der real existierenden Honeckerei? Das musste doch wirklich nicht sein! Das hat Heinrich Münch emotional in ein tiefes Loch geschickt. Der eigentlich schon abklingenden Grippewelle hat er nun nichts mehr entgegenzusetzen. Soweit die Ausgangssituation des 1987 im Mitteldeutschen Verlag erschienenen Romans "Unsichtbare Zügel" von Christa Giessler.

Mutmaßungen über Hanni

In einer wilden Mischung aus Krankheitserleben, Rückblenden und Fieberfantasien umkreist Giessler menschliche Beziehungen dreier Generationen in der real existierenden DDR, die Abhängigkeiten und das Manipulationserleben. In der Großelterngeneration noch beinahe schicksalhaft, für die Eltern schon verschwimmend und für die Enkelin völlig bedeutungslos. An Hannelore beißt sich die Erzählerin ihre sozialistisch-realistischen Zähne aus: abreißende Argumentationsketten, fieberhafte Mutmaßungen und die von der Kulturbürokratie damals so gescholtene "Larmoyanz" waren 1987 noch mutig. Die weltweite Systemauseinandersetzung also und die zügellose Hanni. Sicher gab es Gründe, sich für den Sozialismus zu engagieren, die Pläne überzuerfüllen, die Parolen zu verinnerlichen. Nur damit konnten junge Leute längst nichts mehr anfangen.

Dabei war der Gegenpart nicht der humorlose Antikommunismus etwa eines Franz-Josef Strauß oder Gerhard Löwenthal. Freiheit statt Sozialismus, aber die Freiheit war eine des fröhlichen Alltags-Anarchismus der Popkultur und des Rock. Dessen Jünger changierten lustvoll vom "Schnarcho zum Anarcho" (Udo Lindenberg) und baggerten, dank überlegenen Wirtschaftssystems, erfolgreich das "Mädchen aus Ostberlin" an. Sophie Liebnitz zeigte kürzlich eindrucksvoll, wie Postmodernismus und Dekonstruktion das Sprüche-Schatzkästlein dieses Alltags-Anarchismus füllten. Doch wer die historische Entwicklung nachvollziehen will, muss wohl weniger Derrida und Foucault lesen, eher etliche Jahrgänge des "Pflasterstrand" durchforsten, dazu die modernen Anarchosyndikalisten. Oder er liest Christa Giesslers "Unsichtbare Zügel", denn "hinterm Horizont geht's weiter" ...

Christa Giessler, Unsichtbare Zügel, Mitteldeutscher Verlag Halle 1987.
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